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titel_geschichteDie Eden Alternative Philosophie wurde 1992 «zufällig» durch den New Yorker Hausarzt und Geriater Dr. William Thomas entdeckt. Er war der ärztliche Leiter eines Pflegeheimes und tief berührt von der Geschichte einer alten Frau, die einen Ausschlag am Arm hatte. Der Ausschlag war schnell zu heilen, aber als die Dame zu ihm sagte: «Doktor Thomas, ich bin einsam», da wusste er nicht mehr weiter, denn Einsamkeit, das erkannte er, war kein medizinisches Problem!

Er setzte sich augenblicklich mit den alten Menschen, ihren Angehörigen und dem Betreuungsteam zusammen und alle beschlossen, etwas gegen Einsamkeit, Hilf- und Nutzlosigkeit, sowie Langeweile zu unternehmen.

Sie nannten ihre neue Idee Eden-Alternative. Alternative, weil sie etwas Neues gestalten wollten, welches das herkömmliche System ablösen könnte, denn genau in diesem System war ja die Einsamkeit der alten Dame entstanden. Eden, weil der Ausdruck «Garten» und «Vielfalt» meint, genau das also, was wir uns alle wünschen für unser Leben und das unserer Eltern und Grosseltern.

Die Eden Alternative orientiert sich an einem Begriff von Würde, die unverlierbar ist, auch wenn der alte Mensch stark pflegebedürftig, abhängig und «untätig» ist.
pdf  Dr. Heinz Rüegger, Theologe und Ethiker, über Würde

Die Eden-Alternative orientiert sich an Grundwerten wie Autonomie, Partizipation, Fürsorge, Gegenseitigkeit. Sie ist weltanschaulich an keine Konfession oder Gruppierung gebunden. Eden schliesst ausdrücklich Menschen aller Herkunft  mit ein und bekennt sich zu einer  bewusst gestalteten, gleichberechtigen, multikulturellen und multigenerationellen Gesellschaft.
 
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